Ohne ein Wort

schweigend im sturm
dreh ich hier meine runden
die nacht ist vorbei
der tag wird mein freund
kein wort ist vor ort
meine sprache verschwunden
ich hab meine frist
kommentarlos versäumt

zigtausend kilometer
später
zehn ewigkeiten
weiter
ein augenblick kann reichen
sprachlose kostbarkeiten

ohne ein wort
bricht der mond aus dem nebel
ohne ein wort
trifft die ebbe das meer
ohne ein wort
schiebt der wind seine wolken
ich bin lautlos
wortkarg und still
weil ich das so will

kein sazz ist bereit
jeder atem zu schade
mein nein, mein vielleicht
auf leise gebrieft
ich habe zu lange zeit
in lauten flüssen gebadet
das mass ist erreicht
stille wasser sind tief

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